• Christian Gersbacher

Sex, Drugs, Techno: Aufklärungsprojekt über Drogen in der queeren Berliner Clubszene




Der 24- jährige Wahl-Berliner Marvin aus Donaueschingen (Schwarzwald) ist Masterstudent für International Management Asia-Europe und will über Drogen- und Sex in der LGBTIQ*-Community aufklären. Er hat es mit seinem Projekt unter die letzen 12 Kandidaten bei Mr. Gay Germany geschafft.


Bei Mr. Gay Germany geht es im Vergleich zu anderen Wettbewerb nicht nur um Sixpack und durchtrainierte Körper, sondern auch um eine Projekt, mit dem die Kandidaten als Botschafter sich für die Rechte und Gleichstellung der LGBTIQ-Community einsetzen möchten.


In seinem Projekt namens „Club Culture Education“ nimmt sich Marvin dem Thema Drogen an. Dies bedeutet konkret, dass er Kooperationen mit verschiedenen Suchthilfen eingehen und sich somit Expertenwissen beschaffen will. Da die Mehrheit der LGBTIQ*-Szene - besonders die jungen Generationen - sich jedoch auf Social Media aufhalten, ist es Ziel seiner Kampagne mithilfe queerer Influencer eine Plattform zu schaffen, welche diese Tabuthemen in Bezug auf Sex und Drogen anspricht und darüber aufklärt.



Wie kam es dazu, dass du dich als Mr. Gay Germany beworben hast?

Ich wollte mich für ein Thema einsetzen, dass ich für sehr wichtige halte. Gerade für junge Mitglieder der LGBTIQ*-Community ist es wichtig, hier besser aufgeklärt und den Gefahren bewusst gemacht zu werden. "Ich hoffe wirklich, dass ich dadurch Menschenleben retten und für eine bessere Aufklärung sorgen kann.“


Warum ist dir das Thema so wichtig, dass du dich dafür einsetzen möchtest?

Ich habe selbst einige Leute im Bekanntenkreis gesehen, welche mit Suchtproblemen zu kämpfen haben und der Meinung bin, dass man dies präventiv verhindert hätte können. Das Problem ist, dass es häufig noch als Tabu Thema gesehen wird und viel zu wenig darüber aufgeklärt und gesprochen wird. Das soll sich mit der Kampagne ändern.


Wie nimmst du das Thema Drogenkonsum in der Berliner Club Szene war?

Ich denke, dass man als junge Person der LGBTQ* Community in Berlin sehr auf sich achten muss. Hier kommt sehr wahrscheinlich schnell in Berührung mit dem Thema Drogen und sollte deshalb früh darüber aufzuklären werden und dies auch mit Hilfe von Social Media. Dort möchte ich mit meiner Kampagne ansetzen.

Auf Instagram findet du Marvin unter @marvin_mct